Verhaltenstherapie


Verhaltenstherapie ist ein psychotherapeutisches Richtlinienverfahren. Ihre Wirksamkeit bei der Behandlung psychischer Störungen ist wissenschaftlich erwiesen.
Die Verhaltenstherapie gründet sich auf psychologische Lerntheorien und den Behaviorismus. Zur Kognitiven Verhaltenstherapie entwickelte sie sich seit der „Kognitiven Wende“ in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Arbeiten von Albert Ellis und Aaron Beck. Diese Wissenschaftler und Therapeuten hoben die Bedeutung von Gedanken, Erwartungen und Einstellungen auf menschliches Verhalten und Gefühle, aber auch auf die Entwicklung psychischer Erkrankungen hervor. Sie formulierten auf der Basis dieser Erkenntnisse erfolgreich eine spezifische therapeutische Haltung und Therapiemethoden zur Reflexion ungünstiger gedanklicher Muster.
Bereicherung und Erweiterung des Behandlungsrahmens erfährt die Kognitive Verhaltenstherapie seit den 90er Jahren des 20. Jahrhundert unter anderem durch achtsamkeitsbasierte und imaginative Therapieansätzen sowie die Schematherapie von Jeffrey Young und die Expositionstherapie mit Anleitung zu Subjektkonstituierung nach Nicolas Hoffmann.

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Grundgedanke der Verhaltenstherapie ist, dass menschliches Verhalten – einschließlich Denken, Fühlen und Erleben – im Wesentlichen erlernt ist. Ungünstige Lernerfahrungen und kritische Lebensereignisse haben Einfluss auf die Entwicklung ungünstiger Denk- und Verhaltensmuster. Diese können zur Entwicklung psychischer Erkrankungen beitragen. So wie ungünstige oder schädliche Denkmuster und Verhaltensweisen erlernt sind, können sie in einer Verhaltenstherapie zu einem gewissem Umfang verändert und durch neue Lernerfahrungen ergänzt werden.

Die Verhaltenstherapie betont damit die Möglichkeit positiver Veränderungen des Befindens im Hier und Jetzt, ist lösungsorientiert und fordert zu aktiver Mitarbeit auf. Vorhandene Ressourcen sollen wieder nutzbar gemacht werden.
Übergeordnetes Ziel der Verhaltenstherapie ist eine Verbesserung der Selbststeuerung und eines besseren Verständnisses für sich selbst; verbunden damit strebt die Verhaltenstherapie eine Reduktion quälender Symptome und eine Verbesserung des Befindens und der Lebensqualität an.

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Mein Therapieangebot einer ambulanten Verhaltenstherapie richtet sich an Erwachsene aller Altersstufen.


Wie läuft eine Verhaltenstherapie ab?